März 19

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Barking Up The Wrong Tree – Eric Barker

Warum interessant?

"Barking up the Wrong Tree" bietet einzigartige Einblicke in den Erfolg und wie man ihn erreicht, indem es allgemeine Vorstellungen über Erfolg und Glück hinterfragt und die wahren Wege zum Erfolg offenbart.

“It’s by dreaming and then doing something about those dreams that we can achieve success. In fact, it’s the only way we can.” - Eric Barker, Barking up the Wrong Tree

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Buch und Autor

Eric Barker ist ein amerikanischer Autor, der für seine Beiträge zur Wissenschaft, Karriere und Erfolg bekannt ist. Er hat für viele bekannte Publikationen wie The New York Times, The Wall Street Journal und The Guardian geschrieben. "Barking up the Wrong Tree" wurde 2017 veröffentlicht und hat sich schnell zu einem Bestseller entwickelt. Das Buch ist eine Sammlung von Erkenntnissen aus der Wissenschaft, die zeigen, wie man erfolgreich sein kann, indem man konventionelle Vorstellungen über Erfolg hinterfragt und neue Wege findet, um das zu erreichen, was man im Leben will.

These

Die Hauptthese von "Barking up the Wrong Tree" ist, dass Erfolg oft anders aussieht, als man denkt. Barker argumentiert, dass viele der gängigen Vorstellungen über Erfolg, wie z.B. harte Arbeit oder ein gutes Netzwerk, nicht unbedingt zu Erfolg führen. Stattdessen betont er die Bedeutung von Resilienz, Anpassungsfähigkeit und dem Streben nach dem, was man wirklich will, um erfolgreich zu sein. Er stützt seine These mit zahlreichen Beispielen aus der Wissenschaft und Geschichten von erfolgreichen Menschen wie Steve Jobs oder Martin Luther King Jr.

So ist das Buch aufgebaut

  • Introduction. What really produces success
  • Chapter 1. Should we play it safe
  • Chapter 2. Do nice guys finish last?
  • Chapter 3. Do quitters never win and winners never quit?
  • Chapter 4. It's who you know
  • Chapter 5. Believe in yourself... sometimes
  • Chapter 6. Work or Work-Life-Balance?
  • Conclusion

3 gute Impulse

Kapitel 1: Should we do what we are told?

In seinem Buch "Barking Up the Wrong Tree" diskutiert Eric Barker die Frage, ob es sich lohnt, nach den Regeln zu spielen, um erfolgreich zu sein. Er argumentiert, dass das Befolgen von Regeln nicht immer zum Erfolg führt und dass viele erfolgreiche Menschen tatsächlich das Gegenteil getan haben.

Als Beispiel nennt Barker die sogenannten "Valedictorians", die Schülerinnen und Schüler mit den besten Noten, die oft hart arbeiten, um sich an die Regeln zu halten und das zu tun, was von ihnen erwartet wird. Doch Studien haben gezeigt, dass Valedictorians nicht zwangsläufig erfolgreicher oder glücklicher im Leben sind als ihre Mitschüler, die keine Spitzennoten hatten. Stattdessen haben oft diejenigen, die bereit sind, Risiken einzugehen und gegen den Strom zu schwimmen, größere Chancen auf Erfolg.

Ein weiteres Beispiel sind die sogenannten "Piano Prodigies", Kinder, die frühzeitig außergewöhnliche musikalische Fähigkeiten zeigen. Oft werden diese Kinder von ihren Eltern unter großem Druck gesetzt und gezwungen, stundenlang zu üben, um ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Doch Studien haben gezeigt, dass viele dieser Kinder im Erwachsenenalter ihre Fähigkeiten nicht mehr nutzen oder sogar verlernen, weil sie den Spaß an der Musik verloren haben. Barker argumentiert, dass es wichtig ist, dass wir uns auf das konzentrieren, was uns wirklich interessiert und worin wir gut sind, anstatt uns von anderen beeinflussen zu lassen.

Zusammenfassend argumentiert Barker, dass es manchmal besser ist, Regeln zu brechen und Risiken einzugehen, um erfolgreich zu sein. Wir sollten uns auf unsere Stärken und Interessen konzentrieren und nicht nur versuchen, den Erwartungen anderer zu entsprechen.

Kapitel 2: Do nice guys finish last

In seinem Buch "Barking Up the Wrong Tree" untersucht Eric Barker auch die Frage, ob nette Menschen tatsächlich als letzte ins Ziel kommen. Dabei stellt er fest, dass Kooperation, Vertrauen und Freundlichkeit tatsächlich entscheidende Faktoren für Erfolg sind.

Barker stellt heraus, dass viele Menschen der Meinung sind, dass es in der heutigen Welt notwendig ist, egoistisch und rücksichtslos zu sein, um Erfolg zu haben. Doch zahlreiche Studien zeigen, dass Vertrauen und Kooperation langfristig erfolgreicher sind als Täuschung und Selbstsucht.

Ein Beispiel für die Bedeutung von Kooperation und Vertrauen sind Gangs. Obwohl Gangs oft für Gewalt und Kriminalität bekannt sind, haben sie auch eine starke interne Solidarität und gegenseitige Unterstützung. Die Mitglieder einer Gang können sich aufeinander verlassen und bauen ein hohes Maß an Vertrauen zueinander auf. Dies ermöglicht es ihnen, auch in schwierigen Umständen erfolgreich zu sein.

Auch bei Piraten spielte Zusammenarbeit und Vertrauen eine wichtige Rolle. Barker weist darauf hin, dass Piraten eine demokratische Struktur hatten, in der die Beute fair aufgeteilt wurde und jeder die gleichen Rechte hatte. Dies schuf ein hohes Maß an Zusammenarbeit und Vertrauen innerhalb der Mannschaft, was wiederum den Erfolg der Piraten auf See begünstigte.

Ein Gegenbeispiel für die Bedeutung von Kooperation und Vertrauen sind Serienkiller. Sie sind oft sehr egoistisch und selbstzentriert, und sie betrügen und täuschen ihre Mitmenschen, um ihre Ziele zu erreichen. Allerdings kommen Serienkiller auf lange Sicht nicht unbedingt erfolgreich davon, da ihr Verhalten in der Regel zu Isolation und Misstrauen führt.

Barker betont, dass Vertrauen und Kooperation auch im Geschäftsleben und in der Arbeitswelt von entscheidender Bedeutung sind. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern vertrauen und eine Kultur der Zusammenarbeit und Freundlichkeit fördern, sind in der Regel erfolgreicher als solche, die auf Konkurrenz und Egoismus setzen.

Insgesamt zeigt Barker, dass nette Menschen keineswegs als letzte ins Ziel kommen. Im Gegenteil, Vertrauen, Kooperation und Freundlichkeit sind entscheidende Faktoren für Erfolg, sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Bereich.

Kapitel 5: Believe in yourself... sometimes

Barker untersucht in Kapitel 5 den schmalen Grat zwischen Selbstvertrauen und Selbstüberschätzung. Er diskutiert, wie der Glaube an sich selbst sowohl hilfreich als auch gefährlich sein kann. Ein Beispiel dafür sind Schachmeister, die überzeugt sind, dass sie den nächsten Zug ihres Gegners vorhersehen können, aber tatsächlich oft ihre Strategie ändern müssen, um nicht zu verlieren.

Ein weiteres Beispiel sind geheime Militäreinheiten, die glauben, dass sie unbesiegbar sind, aber aufgrund dieser Überzeugung Fehler machen, die zu Verlusten führen können. 

Barker beschreibt auch Menschen, die aufgrund einer Krankheit keine Schmerzen empfinden können und deshalb Gefahr laufen sich dazu verleiten zu lassen riskante Dinge zu tun die sie verletzen können.

Insgesamt betont Barker, dass es wichtig ist, Selbstvertrauen zu haben, aber auch realistisch zu bleiben und sich bewusst zu sein, dass man nicht alles weiß oder kann. Man sollte immer bereit sein, aus Fehlern zu lernen und seine Strategie anzupassen, um erfolgreich zu sein.

Kontext

"Barking up the Wrong Tree" lässt sich gut mit anderen Büchern vergleichen, die sich mit Erfolg und Motivation befassen, wie z.B. "Think and Grow Rich" von Napoleon Hill oder "The 7 Habits of Highly Effective People" von Stephen Covey. Auch wenn das Buch auf Englisch geschrieben ist, ist es aufgrund seiner klaren Sprache und der vielen Beispiele leicht verständlich.

Fazit

"Barking up the Wrong Tree" von Eric Barker ist für alle die an persönlichem Wachstum, Karriere und Glück interessiert sind. Was das Buch besonders macht, ist die Herangehensweise des Autors, der konventionelle Weisheiten in Frage stellt und alternative Wege aufzeigt. Der Leser wird dazu angeregt, über seine Annahmen und Überzeugungen nachzudenken und sich von eingefahrenen Denkmustern zu lösen.

Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und interessant.

Kleiner Nachteil: die Schrift ist ziemlich klein (jedenfalls beim Taschenbuch). Englische Bücher höre ich auch lieber als Hörbuch. Das Buch ist auch bei audible verfügbar.

10 Take-aways (Liste)

  • Kenne deine Stärken und nutze sie, um ein erfülltes Leben zu führen.
  • Glück entsteht durch unsere innere Einstellung, fokussiere dich auf das Positive.
  • Verwalte deine Zeit und Energie effektiv, um produktiv zu sein.
  • Lerne, gut zu kommunizieren und Beziehungen aufzubauen.
  • Denke langfristig und setze klare Ziele, um Erfolg zu haben.
  • Manchmal ist es gut, an sich selbst zu glauben, aber nicht übertrieben.
  • Netzwerke sind wichtig und können Türen öffnen.
  • Erfolg erfordert oft, dass du aus deiner Komfortzone ausbrichst.
  • Misserfolge und Fehler sind Lernmöglichkeiten, nutze sie.
  • Es gibt keine universelle Formel für Erfolg und Glück, finde deine eigene Art und Weise, dein Leben zu leben.

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Ende der Seite. Zeit für ein Glas Wasser.